SEHNSUCHT WASSER

Menschen zieht es ans Wasser. Das war schon immer so. Auch an den Bodensee. Davon zeugt eine Vielzahl von Funden aus der Jungsteinzeit. Arbon stand schon damals hoch im Kurs, wovon Pfahlbauten zeugen, die man an der heutigen Uferpromenade gefunden hat. Hier liess es sich gut und sicher leben. Das Klima war angenehm und der See eine sichere Nahrungsquelle.
Ohne Wasser kein Leben. Selbst Menschen, die das Neue lieben, kehren in den Ferien immer wieder an symptomatische Orte zurück. Mit Vorliebe ans Wasser, ans Meer, an den See. Wie heisst es doch so schön: Wie man auf das Wasser blickt, so blickt es zurück. Und wer am See entlang spaziert, dem plätschert nicht nur dessen unendliche Litanei entgegen. Es plätschert auch die Fantasie. Wenn man gedankenverloren aufs Wasser blickt, trauert man den Schiffen hinterher, auf die man nie gestiegen ist. Den Horizont erweitern, die Seele fliegen und den Gedanken freien Lauf lassen. Das gelingt besonders gut am Ufer oder auf dem Wasser.

Manchmal reicht schon eine Postkarte. Eine Fotografie von einem lauschigen Seeufer, schon sind sie wieder da, die Erinnerungen an Blicke in die blaue Unendlichkeit, an den Rhythmus der Wellen, an den kühlenden Wind und an Sandkörner oder Kieselsteinchen, die zwischen den Zehen kitzeln. Allein der Gedanke daran zaubert uns schon ein Lächeln ins Gesicht. Der Bodensee – weites Wasser und prächtiges Bergpanorama. Ärzte sagen, am Wasser und im Gebirge zählt jeder Ferientag doppelt, Erholung mit Turboeffekt sozusagen. Aber warum? Nicht nur weil Atmosphäre und Klima dort so wohltuend sind. Nein, auch weil uns die Schönheit der Natur guttut, sagen Experten. Das Geheimnis guter Erholung ist der See- oder Gipfelblick, die schöne Aussicht also.

Das wahre Geheimnis von Bergen und Gewässern ist aber ein anderes. Landschafts- und Umweltpsychologen, die die Natur und ihre Wirkung auf uns untersuchen, haben es herausgefunden. Sie sind überzeugt, dass wir lieben, was uns sicher macht, wo wir uns geborgen fühlen. Deshalb zieht es Menschen, die im Flachland aufgewachsen sind, häufig an den See mit seiner scheinbar unendlichen Weite. Und solche, die etwa von Bergen umgeben gross geworden sind, lieben vor allem die felsigen Höhen. Doch es gibt noch einen weiteren Aspekt. In einem Experiment einer niederländischen Universität wurden Menschen vor und nach einem anstrengenden Tag gefragt, was sie nun am liebsten tun würden: erschöpft von der Arbeit, entschied sich die Mehrheit für einen Spaziergang in der Natur. Die Forscher schlossen daraus: Wir suchen instinktiv nach dem, was wir am nötigsten brauchen. Landschaften spiegeln dabei Stimmungen und Wünsche wider. Und sie sind Symbole für unsere Lebensziele. Am Wasser suchen wir nach neuen Horizonten, kein Hindernis soll uns aufhalten, wir sehnen uns nach Freiheit, wollen den unverstellten Blick auf das, was vor uns liegt. Das direkte Erleben der Natur, des Windes, der Kraft der Wellen.
Das wahre Geheimnis von Bergen und Gewässer ist aber ein anderes. Landschafts- und Umweltpsychologen, also Wissenschaftler, die die Natur und ihre Wirkung auf uns untersuchen, haben es herausgefunden. Sie sind überzeugt, dass wir lieben, was uns sicher macht, wo wir uns geborgen fühlen. Deshalb zieht es Menschen, die im Flachland aufgewachsen sind, häufig ans Meer mit seiner scheinbar unendlichen Weite. Und solche, die etwa im im Mittelland gross geworden sind, lieben vor allem die felsigen Höhen. Doch es gibt einen weiteren Aspekt: In einem Experiment einer niederländischen Universität wurden Menschen vor und nach einem anstrengenden Tag befragt, was sie nun am liebsten tun würden: Erschöpft von der Arbeit entschieden sich die Mehrheit für einen Spaziergang in der Natur. Die Forscher schlossen daraus: Wir suchen instinktiv nach dem, was wir am nötigsten brauchen. Landschaften spiegeln dabei Stimmungen und Wünsche wider. Und sie sind Symbole für unsere Lebensziele. Am Wasser suchen wir nach neuen Horizonten, kein Hindernis soll uns aufhalten, wir sehnen uns nach Freiheit, wollen den unverstellten Blick auf das, was vor uns liegt. Das direkte Erleben der Natur, den Wind, die Kräfte der Wellen.

Das Wasser mit seinen immer neuen Geräuschen, den unterschiedlichen Tonlagen, in denen es rauscht, schwappt, gurgelt oder säuselt, ist lebendig wie wir selbst. Wir fühlen uns ihm verbunden. Bewegtes Wasser zieht uns an, solange es nicht zu wild ist. Seine Farben Blau, Türkis und Grün beruhigen, seine Weite schenkt uns ein Stück Unendlichkeit. Wasser, so sagen Landschaftspsychologen, bedeutet für uns Natur und Freiheit zugleich.

Leben am Wasser ist ein grosses Privileg. breeze bietet diese Möglichkeit. Direkt am See. Einmalig. Mit unverbaubarer Sicht auf den See und die bei vielen Wohnungen auch auf das Alpsteinmassiv.